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"Jagruthi" Bunzlauergrosshandel unterstützt das Projekt Kinder Not Hilfe

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"Jagruthi" Bunzlauergrosshandel unterstützt das Projekt Kinder Not Hilfe 002

Zuflucht für missbrauchte Kinder in Bangalore

Kalasipalyam ist keine feine Adresse. In dem Slum im Zentrum von Bangalore stinkt es fürchterlich. Die Hütten gleichen eher Schuppen als menschlichen Behausungen. Auf den ungepflasterten Wegen wimmelt es von kleinen Kindern, die sich zwischen Abfallbergen und Pfützen ihren Weg suchen. Einen Großteil ihres Tages verbringen die Mädchen und Jungen auf sich allein gestellt auf der Straße. Mädchen wie Fathima (Name geändert) haben hier keine Chance: Schon früh wurde die 14-jährige mit den grausamen Seiten des Erwachsenenlebens konfrontiert. Ihre Welt besteht aus Unterdrückung, Gewalt und sexuellem Missbrauch. Die Kindernothilfe und ihr Partner CCCYC bieten Kindern wie Fathima einen Ausweg aus der Prostitution (Proj.21327).

Helfen Sie mit - werden Sie Projektpate.

Projekt:
Jagruthi
Projekt-Nr.:
21327
geförderte Kinder:
1.979
Projektanteile gesamt:
340

Bangalore ist eine der am schnellsten wachsenden Städte Asiens. Mehr als 3,5 Millionen Menschen leben dort. Immer mehr Industrieunternehmen, vor allem aus dem Bereich der Elektroindustrie, lassen sich in der kosmopolitischen Stadt nieder, die gemeinhin auch als indisches Silicon Valley bezeichnet wird. Mit dem industriellen Fortschritt wachsen aber auch die Probleme: Es herrscht große Arbeitslosigkeit, die immer mehr Menschen zwingt, in den Elendsvierteln zu leben. Viele Frauen sichern ihr Überleben und das ihrer Kinder durch Prostitution - hierbei ist die Ansteckungsgefahr mit HIV sehr groß. Viele Kinder werden schon mit dem tödlichen Virus geboren.

Sexuell missbrauchte Mädchen und Jungen brauchen Hilfe
Über 15 Prozent der indischen Prostituierten sind Kinder. Die Eltern müssen ihre Kinder in die Prostitution verkaufen, um das tägliche Überleben der Familie zu sichern. Nicht selten werden die Mädchen und Jungen schon in der eigenen Familie sexuell missbraucht. Fathima arbeitete als Prostituierte, um ihre schwerkranke Mutter und ihre zwei jüngeren Brüder zu ernähren. An bis zu zehn Kunden verkaufte sie ihren Körper pro Tag. Oft zahlte nur einer. Andere missbrauchten das Mädchen zusätzlich.

"Jagruthi" - ein Ausweg aus der Prostitution
Fathima hatte Glück - seit einigen Monaten nimmt sie an dem Rehabilitationsprogramm für missbrauchte Mädchen und Jungen teil: Ein Team von Sozialarbeiterinnen betreut jedes Kind individuell. Sie werden über die Gefahren der Ansteckung mit HIV und über entsprechende Präventionsmaßnahmen informiert. Zugleich werden sie von den Sozialarbeiterinnen ermutigt, einen Aids-Test zu machen. Sie werden medizinisch versorgt und können die Schule besuchen oder eine Ausbildung machen. Auch sexuell missbrauchte Jungen werden in der Projekteinrichtung betreut. Hierbei steht vor allem ihre medizinische Versorgung und regelmäßige Untersuchung im Vordergrund. Die Mitarbeiter von „Jagruthi" zeigen den Kinder Wege aus dem Milieu und ermutigen sie, ihr Leben in die eigenen Hände zu nehmen.

Die Kinder brauchen viel Zuwendung. Vorschule für Kleinkinder
Wichtiger Bestandteil des Projekts ist die vorschulische Betreuung von Kindern, deren Mütter als Prostituierte arbeiten. Viele müssen ihre Mütter in das Rotlichtmilieu begleiten. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch sie missbraucht werden oder als Kinderprostituierte arbeiten. Um dies zu verhindern, unterstützt die Kindernothilfe im Rahmen des Projektes zwei Tagesstätten. Rund 50 Kinder werden hier liebevoll betreut, während ihre Mütter arbeiten. Sie lernen, singen, spielen und zeichnen gemeinsam mit erfahrenen Betreuern und erhalten ausgewogene warme Mahlzeiten. „Es ist unser Ziel, den Kindern ein kleines Stück ihrer Kindheit zurückzugeben", sagt Renu Appachu, die Gründerin des Projektes.

Werden Sie Projetkpate
Die Kindernothilfe und CCCYC helfen den Kindern, in einen Lebensalltag zu finden, in dem sie spielen, lernen und ungehindert aufwachsen können. Zudem leisten die Projektmitarbeiter wichtige Aufklärungsarbeit zum Thema Aids.

www.kindernothilfe.de

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