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"Wasserprojekte" Unicef unterstützt vom Bunzlauergrosshandel

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In den ländlichen Gebieten Äthiopiens herrscht chronischer Wassermangel. Besonders betroffen sind die Regionen Amhara und Afar im Norden des Landes - manchmal regnet es hier monatelang nicht. Häufig sind die Quellen schwer zugänglich und die Wasserstellen verschmutzt. Frauen und Kinder sind oft stundenlang in der Hitze unterwegs, um Wasser zu holen. UNICEF bohrt in den Regionen Amhara und Afar neue Brunnen, schult die Dorfbewohner darin, sie instand zu halten und klärt über Hygiene auf.

Kaum jemand hat genug Wasser

Äthiopien ist eines der trockensten Länder der Erde: Rund 80 Prozent der Menschen haben nicht genügend sauberes Wasser zum Leben. Vor allem auf dem Land ist die Trinkwasserversorgung sehr schlecht: Viele Wasserquellen, oft Tümpel oder handgegrabene, flache Brunnen, sind verschmutzt. Es fehlt an Zäunen und Befestigungen, die das Vieh fernhalten. Während der häufigen Dürreperioden trocknen die traditionellen Wasserquellen häufig aus. Und bestehende Brunnen und Wasserversorgungssysteme funktionieren häufig nicht, weil Ersatzteile fehlen oder sich niemand mit der Wartung auskennt. Das Wasserholen kostet die Frauen und Mädchen jeden Tag viele Stunden. Für den Schulbesuch bleiben häufig weder Zeit noch Kraft.

So können Sie helfen

  • 15 Euro pro Kopf reichen aus, um ein Kind in Äthiopien durch die Installation eines 40 Meter tiefen Brunnens und einer Pumpe mit sauberem Trinkwasser zu versorgen.
  • Für 4.500 Euro stellt UNICEF die komplette Ausrüstung zum Graben flacher Brunnen bereit - darunter Baugerüste, elektrische Baupumpen sowie Eimer und Schaufeln.

Verschmutztes Wasser führt zu Krankheiten

Auch die hygienische Situation in Äthiopien ist schlecht: Viele Menschen müssen ihre Notdurft im Freien verrichten, weil es selbst an einfachen sanitären Anlagen fehlt. Auf dem land hat nicht einmal jeder Zwanzigste Zugang zu einer Latrine. Oft sind einfache Hygieneregeln wie das Händewaschen nach dem Toilettengang nicht bekannt. 80 Prozent aller Krankheiten bei Kindern in Äthiopien sind auf verunreinigtes Wasser und mangelnde Hygiene zurückzuführen. Besonders gefährlich für die Mädchen und Jungen sind Durchfallerkrankungen: Ohne Behandlung führen sie zu starkem Flüssigkeitsverlust. Der Körper trocknet regelrecht aus - oft innerhalb weniger Tage. Für fast die Hälfte aller Todesfälle bei Kindern unter fünf Jahren ist in Äthiopien Durchfall verantwortlich.

1. Wasser für Dürregebiete

In den Regionen Amhara und Afar baut UNICEF 80 neue Brunnen, die Grundwasser fördern - meist aus rund 40 bis 50 Metern Tiefe. Die Brunnen sind so auch während Dürreperioden funktionsfähig. Liegt der Grundwasserspiegel höher, sind auch handgegrabene Brunnen mit einer Tiefe ab fünf Metern geeignet. UNICEF hilft, die Bohrlöcher mit einheitlichen, einfachen Handpumpen auszugerüsten. Das erleichtert die Schulung der Wartungsteams und die Beschaffung von Ersatzteilen. Fast 40.000 Menschen werden durch die neuen Anlagen endlich sauberes Trinkwasser haben. UNICEF hilft auch, bereits vorhandene Brunnen zu reparieren und zu warten. 650 Freiwillige aus den Dörfern werden ausgebildet, die Anlagen langfristig instand zu halten. Sie übernehmen auch Verantwortung dafür, die Wasserverteilung gerecht zu organisieren. UNICEF setzt sich dafür ein, besonders Frauen für diese Aufgaben zu gewinnen.

2. Sanitäranlagen und Hygieneaufklärung

UNICEF hilft, zunächst 30 Schulen und Gesundheitsstationen in Amhara und Afar mit Latrinen auszustatten. UNICEF führt hier auch Aufklärungsveranstaltungen durch, um die wichtigsten Hygieneregeln bekannt zu machen. Weitere elf Schulen erhalten Wasseranschluss sowie getrennte Toilettenanlagen für Mädchen und Jungen. UNICEF hilft auch bei der Gründung von Wasserclubs. Die Schüler selbst setzen sich hier dafür ein, dass ihre Latrinen sauber bleiben und sparsam mit dem Trinkwasser umgegangen wird. UNICEF schult zudem 400 Dorfbewohner sowie 65 Verantwortliche der lokalen Wasserbehörden. Sie lernen beispielsweise, die Betonplatten für die Latrinengruben selbst zu gießen. Die Dorfbewohner erfahren aber auch, wie sie ihr Wissen über Trinkwasser und Hygiene an die Familien weitergeben können. Insgesamt werden in den Dörfern mit Unterstützung von UNICEF 28.000 neue Latrinen entstehen.

www.unicef.de

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