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"Anti Aids Projekte" Unicef Bunzlauergrosshandel unterstützt

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Haiti: Von AIDS betroffene Kinder schützen

Haiti hat die höchste HIV-Infektionsrate außerhalb von Afrika. Jeder zwanzigste Haitianer ist infiziert, alle zwei Stunden kommt ein Neugeborenes bereits HIV-positiv zur Welt. Und schon 200.000 Kinder haben durch AIDS ihre Eltern verloren. Besonders in Gefahr sind unbezahlte Hausmädchen, die häufig sexuell missbraucht werden, sowie Jugendliche aus den Slums der Großstädte. UNICEF unterstützt die Gesundheitsvorsorge für werdende Mütter und hilft bei der Betreuung von Waisen. Außerdem verstärkt UNICEF die AIDS-Aufklärung für Jugendliche.

Besondere Gefahr für Mädchen

Seit dem Sturz der Regierung Aristide im Jahr 2004 hat sich die Versorgung der Bevölkerung auf der Karibikinsel weiter verschlechtert. Zwei Drittel der Menschen leben in absoluter Armut. Das Gesundheitssystem ist in einem katastrophalen Zustand: Ein Arzt versorgt durchschnittlich 10.000 Menschen. Nur ein Drittel aller Schwangeren nimmt Vorsorgeangebote wahr. 80 Prozent der Frauen bekommen ihr Kind zu Hause. Aufgrund der fehlenden medizinischen Betreuung vor der Geburt wissen viele Frauen nicht, dass sie HIV-positiv sind. 170.000 Mädchen in Haiti arbeiten als so genannte „restavèk“ bei fremden Familien - der Ausdruck bedeutet „bei jemandem bleiben“. Sie leben oft in völliger Abhängigkeit von ihrem Arbeitgeber, werden geschlagen und sexuell missbraucht. Viele dieser Mädchen infizieren sich durch Vergewaltigungen mit HIV.

Angst vor Ausgrenzung

So können Sie helfen:

  • Für 5 Euro erhält eine HIV-positive Mutter Seife, eine Zahnbürste, ein Handtuch und weiteren Hygienebedarf.
  • Für 65 Euro stellt UNICEF HIV-Tests für 100 Jugendliche bereit.
  • 120 Euro kosten Testausstattung und Medikamente, die ein Mädchen, nach einer Vergewaltigung mit hoher Wahrscheinlichkeit vor einer HIV-Infektion schützen.

Viele Haitianer wissen nicht genau, was HIV ist und wie sie eine Ansteckung vermeiden können. Besonders Jugendliche aus armen Stadtvierteln haben kaum eine Möglichkeit, sich zu informieren oder sich auf eine Infektion testen zu lassen. Die haitianische Voodoo-Tradition betrachtet AIDS als Strafe Gottes. Deshalb zögern viele Menschen, sich untersuchen zu lassen oder halten ihre Infektion geheim, um in der Gemeinschaft nicht als „verflucht“ zu gelten. 19 Prozent der Bevölkerung sind überzeugt, dass HIV durch höhere Mächte übertragen wird. HIV-infizierte Kinder und Jugendliche, aber auch AIDS-Waisen, haben kaum Chancen auf angemessene Betreuung. Viele der Kinder leben sehr isoliert, häufig gehen sie nicht zur Schule. Besonders Waisen, die sich ohne Unterstützung durch Nachbarn oder Verwandte durchschlagen, landen schnell auf der Straße oder werden Opfer von Ausbeutung und Missbrauch.

Was tut UNICEF?

1. Neugeborene schützen

UNICEF verbessert in Haiti die Ausstattung von zehn Gesundheitsstationen. HIV-positive werdende Mütter erhalten hier bereits vor der Geburt das Medikament Nevirapin. Es hemmt die Viren und senkt so das Risiko einer Übertragung von der Mutter auf das Kind. Die Neugeborenen erhalten den Wirkstoff innerhalb von 72 Stunden nach der Geburt. In den von UNICEF unterstützten Kliniken werden die Kinder HIV-positiver Mütter umfassend betreut: Sie werden geimpft, erhalten bei Bedarf Zusatznahrung und werden regelmäßig weiter untersucht. Antibiotika helfen, Infektionen frühzeitig zu unterdrücken und so das Leben der Kinder zu verlängern.

2. Waisen und benachteiligten Kindern helfen

UNICEF unterstützt in Slumvierteln der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince ein Programm, das insgesamt 10.000 Waisen und andere benachteiligte Kinder erreicht. UNICEF hilft bei der Ausbildung von Freiwilligenkomitees aus Eltern, Lehrern und weiteren Gemeindevertretern. Sie klären über AIDS auf, helfen bei der Pflege Erkrankter und besuchen Waisen regelmäßig zu Hause. An Schulen unterstützt UNICEF eine Aufklärungskampagne über AIDS, die 1.200 Kinder erreicht. Schulleiter und Lehrer lernen, wie sie betroffene Kinder am besten unterstützen.

3. Jugendliche aufklären

In den zehn von UNICEF unterstützten Gesundheitsstationen wird auch das Angebot für Jugendliche ausgebaut. Teenager werden hier medizinisch behandelt und können kostenlos einen HIV-Test machen. Mädchen, die Opfer einer Vergewaltigung wurden, werden untersucht und erhalten Medikamente, die innerhalb von 72 Stunden nach der Tat mit hoher Wahrscheinlichkeit vor einer Infektion schützen. UNICEF stattet die Zentren mit HIV-Tests und Medikamenten aus und bildet Krankenschwestern sowie Sozialarbeiter für die Beratungsarbeit aus.

www.unicef.de

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