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"Kinder vor Menschenhändlern schützen" Unicef Bunzlauergrosshandel unterstützt das Projekt

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Für viele Familien in Westafrika ist es Tradition, Kinder und Jugendliche zu Verwandten in der Stadt zu geben. Sie werden hier als Gegenleistung für ihre Arbeit versorgt und können zur Schule gehen oder einen Beruf erlernen. Der Brauch ist inzwischen jedoch zu einem kriminellen Geschäft verkommen: Schlepper verkaufen in Afrika jährlich rund 200.000 Kinder in sklavenähnliche Verhältnisse. Sie landen auf Kakaoplantagen, Baustellen, in Minen und Fabriken oder als Dienstmädchen in Stadthaushalten. Kinderhändler, häufig entfernte Bekannte, machen den Eltern falsche Versprechungen, bringen die Kinder über die Grenze und übergeben sie ihren neuen „Besitzern“. Die Kinder haben kein Zuhause, keinerlei Rechte und leben oft in ständiger Angst vor ihren Ausbeutern. UNICEF hat deshalb in Benin, Burkina Faso und Elfenbeinküste ein umfassendes Programm gegen Kinderhandel gestartet.

Sklavenarbeit auf Plantagen

So können Sie helfen:

  • Für 21 Euro kann ein westafrikanisches Kind ein halbes Jahr lang zur Schule gehen.
  • 42 Euro kostet ein Megaphon, mit dem ein Dorfkomitee in Benin über Kinderhandel aufklärt.

Allein auf den Kakaoplantagen der Elfenbeinküste leisten 10.000 bis 15.000 Kinder bis zu 13 Stunden täglich schwerste Arbeit. Den versprochenen Lohn von umgerechnet etwa sechs Euro im Monat nehmen ihre „Beschützer“ ihnen häufig wieder ab. Die meisten Kinder, manche erst neun Jahre alt, kommen aus armen Familien und haben nie eine Schule besucht. Sie träumen davon, Geld zu verdienen und erfolgreich nach Hause zurückzukehren. Häufig ist jedoch die Flucht vor den Bewachern ihre einzige Chance: Immer wieder versuchen verzweifelte Kinder, sich ohne Geld bis zur nächsten Stadt durchzuschlagen und jemanden zu finden, der ihnen hilft.

Ausbeutung in privaten Haushalten

Hunderttausende Mädchen in Westafrika arbeiten als Dienstmädchen in privaten Haushalten, oft nur für Essen und einen Schlafplatz. Häufig werden sie von ihren Arbeitgebern sexuell missbraucht. Viele arbeiten von früh morgens bis spät abends ohne Pause. Die Mädchen werden oft völlig vernachlässigt, gehen nicht zur Schule und haben zum Schlafen oft nur einen Platz auf dem Boden. Wenn sie überhaupt Geld erhalten, müssen viele Mädchen davon Schulden abzahlen. Denn für die Hinreise verlangen die Schlepper häufig eine Entschädigung. Zum Netz des Menschenhandels gehören verschiedene Zwischenhändler, Vermittler und Fahrer. Das lukrative Geschäft trifft in der Öffentlichkeit auf wenig Widerspruch: Es fehlt an Gesetzesgrundlagen und an der Einsicht, dass arbeitende Kinder häufig ausgebeutet werden.

Was tut UNICEF?

Mit einem regionalen Projekt Benin, Burkina Faso und Elfenbeinküste schützt UNICEF Kinder vor den Menschenhändlern und betreut verschleppte Kinder.

1. Benin

Zahlreiche Kinder aus dem armen Benin werden in wohlhabendere Nachbarländer verkauft. UNICEF will rund 300.000 Kinder gefährdeter Familien vor der Verschleppung schützen. Zur Prävention gehören Kleinkredite für Frauen, die die wirtschaftliche Situation der Familien verbessern. UNICEF unterstützt zudem ehrenamtliche Komitees in 700 Dörfern, die die Menschen über den Kinderhandel aufklären. Mobilisiert werden auch Polizisten, Anwälte und Transportgewerkschaften, um Kinderhandel besser zu erkennen und zu bestrafen. UNICEF will zudem zunächst etwa 300 verschleppte Kinder zu ihren Familien zurückbringen. Sie können in vier Übergangsheimen übernachten und bekommen dort Essen und Kleidung. Sozialarbeiter versuchen, sie wieder in ihre Dörfer zu integrieren.

2. Elfenbeinküste

Viele Opfer der Kinderhändler arbeiten auf den Plantagen und in Stadthaushalten der Elfenbeinküste. Sie kommen aus dem Land selbst oder aus Nachbarländern. In der Region Bondoukou, aus der viele Mädchen verschleppt werden, unterstützt UNICEF Schulen und bildet Lehrer aus: Denn Kinder, die die Schule besuchen, werden fast nie Opfer von Kinderhändlern. In vier Heimen an den Hauptrouten des Menschenhandels finden verschleppte Kinder eine erste Zuflucht.

3. Burkina Faso

In Burkina Faso werden Kinder sowohl ins Ausland verkauft als auch aus Nachbarstaaten ins Land gebracht. Viele Schlepper nutzen Burkina Faso zudem als Transitland. UNICEF unterstützt deshalb Ausbildungsprogramme für Frauen sowie ein neu aufgebautes Netz von sechs Regionalkomitees. Vertreter aus Regierung, Hilfsorganisationen, Transportgewerkschaften sowie Religionsführer arbeiten hier zusammen. UNICEF bereitet sie mit Kursen auf ihre Aufgaben vor: Die Komitees machen Kinderhandel in der Öffentlichkeit bekannt, verfolgen ihn und bringen aufgegriffene Kinder in die sechs von UNICEF unterstützten Übergangsheime. e

www.unicef.de

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